Autoankauf: Darauf müssen Sie achten – Autocrunch

Autoankauf: Darauf müssen Sie achten

Einen nicht mehr benötigten Gebrauchtwagen will man meistens so schnell wie möglich loswerden. Dabei gibt es zahlreiche Methoden. Von einer Anzeige in der regionalen Zeitung bis hin zum Autoankauf in Berlin Spandau gibt es unzählige Verkaufsmöglichkeiten. Ein immer beliebteres Thema wird der Autoankauf durch gewerbliche Käufer. Doch worauf sollte man dabei achten?

Welche Möglichkeiten bieten sich einem Verkäufer von Gebrauchtwagen?

Inzahlungnahme: Beim Kauf eines Neuwagens bekommt man Geld für den alten Gebrauchtwagen. Eine unkomplizierte Möglichkeit, da sie Hand in Hand mit dem Kauf eines neuen Autos geht.

Privatverkauf: Wie der Name besagt, wird der Wagen privat verkauft. Diese Herangehensweise ist die aufwendigste und komplizierteste, jedoch auch die potenziell lukrativste.

Verkauf bei einem Händler: Unkomplizierter als ein Privatverkauf, aber der erhaltene Erlös ist meist geringer.

Was ist für einen seriösen Autoankauf zu beachten?

Wichtig ist, dass der Autoverkauf beziehungsweise der Autoankauf seriös über die Bühne geht. Dazu sollten folgende Voraussetzungen auf alle Fälle gegeben sein:

  • Ein schriftlicher Kaufvertrag ist sehr wichtig. Es sollte nur mit Vorlage eines solchen Vertrags verkauft werden. Außerdem sollte dieser alle wichtigen Informationen enthalten.
  • Das Auto und die dazugehörigen Papiere sollten erst nach Abschluss des Kaufs beziehungsweise nach Bezahlung übergeben werden.
  • Eine Sachmängelhaftung sollte ausgeschlossen werden. Damit wird gewährleistet, dass der Käufer später nicht mit irgendwelchen nicht entdeckten Mängeln zurückkommt und einen Teil des Preises zurückverlangt.

Was ist sonst noch bei einen Autoankauf zu beachten?

Die Mitnahme einer zweiten Person zum Autokauf ist immer eine gute Idee. Im besten Fall kennt sich diese Person mit Autos aus, aber schon allein die Funktion als Zeuge ist praktisch.
Außerdem ist es ratsam, das Auto vor der Übergabe abzumelden. Sollte der Käufer beispielsweise in einen Unfall verwickelt sein oder gar selbst einen verursachen und das Auto ist aber noch auf den Verkäufer angemeldet, kann das sehr ärgerlich sein. Bei einem seriösen Händler sollte dies, mittels der roten Kennzeichen, jedoch kein Problem darstellen.
Das Bestehen auf eine Barzahlung ist auch sehr wichtig. Bei Onlinebezahlung oder Bezahlung via Check könnte sich die Zahlung im Nachhinein wegen eines Rückziehers in Luft auflösen.

Die Tricks der Käufer

Visitenkarten hinter der Windschutzscheibe deuten zwar nicht direkt auf ein dubioses Geschäft hin, jedoch werden hier gerne viel zu niedrige Preise genannt. Also: Entweder verhandeln oder es lieber sein lassen.
Manchmal kann es passieren, dass telefonisch zuerst ein sehr hoher Preis genannt wird. Nach Anreise zum Käufer findet dieser jedoch irgendeinen Mangel und der Preis sinkt in den Keller. Darauf sollte man keinesfalls eingehen.
Den Verkäufer unter Druck zu setzen, auch das kann vorkommen. Aussagen des Käufers darüber, dass sie noch ein ähnliches Angebot hätten oder dass der Preis nur für kurze Zeit gilt, sollten nicht zu ernst genommen werden. Sich Zeit beim Verkauf zu lassen ist sehr wichtig.

Tipps für den Autoverkauf

Wagen mit einer neuen TÜV-Plakette verkaufen sich generell leichter.
Ein sauberer beziehungsweise frisch gewaschener Wagen macht einen besseren Eindruck.
Online mit dem Verkauf zu beginnen ist am besten. Nach den ersten Angeboten per Internet oder Telefon kann man dann anfangen, die ersten Händler abzufahren.
Sich im Vorhinein über den möglichen Preis zu informieren, hilft stark dabei, später nicht über den Tisch gezogen zu werden.

Ein seriöses Geschäft könnte folgendermaßen aussehen: Der Käufer macht einen Preisvorschlag, lässt Verhandlungen zu und stresst den Verkäufer nicht. Er zahlt bar und erhält erst dann die Papiere.