Vernetztes Fahren: Audi weiß, wann die Ampel umspringt

Jeder kennt das: Man fährt an eine Ampel und diese ist natürlich rot. Just, als der Wagen zum Stehen kommt, springt sie auf Grün um. Das ist ärgerlich und verbraucht wesentlich mehr Energie. Audi hat ein Konzept entwickelt, bei dem die Ampel dem Fahrzeug verrät, wie lange es noch dauert – der Fahrer kann sich dann darauf einstellen.

Ein Schritt zum autonomen Fahren

Audi of America kooperiert mit einigen Metropolen in Nordamerika, um eine neue Technologie auszuproberen. Sie heißt „Time-to-Green“. Es handelt sich dabei um einen Bestandteil der Car-to-X-Technologie. Im Grunde genommen ist es ganz einfach: Die Ampel teilt den sich nähernden Fahrzeugen mit, wann sie wieder grün wird.

Diese Information wird dem Fahrer im Dashboard angezeigt. Er kann sich dann darauf einstellen. Weiß er, dass die Ampel in fünf Sekunden grünes Licht geben wird, kann er frühzeitig vom Gas gehen und muss das Auto nicht anhalten, um kurze Zeit später wieder anzufahren. Stattdessen fährt er mit langsamer Geschwindigkeit an die Lichtanlage heran, sie wechselt auf Grün und es geht weiter. Damit kann man sich souveräner in der Stadt bewegen, bleibt entspannter und spart noch eine Menge Energie.

In den USA kommen alle seit Juni 2016 hergestellten Audi A4 und Q7 mit der Technologie aus. In Europa möchte man die Funktionen auch nutzen, das wird allerdings noch dauern. Vor allem fehlt es derzeit an einem einheitlichen Standard für die übertragenen Daten.

Vernetztes Fahren: Audi weiß, wann die Ampel umspringt
4 (80%) 16 Artikel bewerten



Kommentar hinterlassen