Diese 3 Automythen sollten Sie kennen

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Bei den heutigen Automodellen den Überblick zu behalten ist oftmals keine leichte Aufgabe. Immerhin ranken sich zahlreiche Mythen um die Motorisierung, die Bereifung oder auch um das Verhalten im Straßenverkehr. Nicht alles, was man einmal in der Fahrschule gelernt hat, stimmt heutzutage noch. Doch, was ist wirklich ein Mythos und hat mit der Wahrheit nichts zutun? Es gibt viele Aussagen, welche von der Allgemeinheit als Weisheit angenommen werden, sich jedoch nicht bestätigen konnten. Deshalb lohnt es sich, der Sache auf den Grund zu gehen.

Der Mythos mit dem großen Motor

Viele Autofahrer sind der festen Überzeugung, dass eine kleine Motorisierung auch für einen geringen Spritverbrauch sorgt. Dies ist jedoch keines Falls zwangsläufig richtig. Grundlegend kann man zwar sagen, dass ein kleiner Motor in der Stadt weniger verbraucht als eine große Motorisierung. Dies trifft jedoch nur dann zu, wenn das Fahrzeug nicht zu sehr belastet wird. Ist man mit einem voll beladenen Auto unterwegs, so kann auch ein kleiner Motor in der Stadt sehr viel Sprit verbrauchen. Das Gleiche gilt auch, wenn Geschwindigkeiten von mehr als 100 Km/h gefahren werden. An dieser Stelle weist eine niedrige Motorisierung ihre Schwächen auf. Selbst wenn das Fahrzeug nicht stark beladen ist, schnellt der Verbrauch in die Höhe. Bei einer hohen Motorisierung sieht dies anders aus. Hier hält sich der Verbrauch bei höheren Geschwindigkeiten in Grenzen. Auch mit einer schwereren Zuladung kann das Fahrzeug besser zurechtkommen. Wer demnach viel auf Autobahnen zugange ist, der kann durchaus mit einer hohen Motorisierung Sprit sparen. Somit ist der Mythos widerlegt, dass ein kleiner Motor auch wenig verbraucht.

Breite Reifen – Extra Grip

Des Weiteren hält sich der Mythos hartnäckig, dass breite Reifen für eine besonders gute Haftung auf der Straße sorgen. Deshalb setzen viele Fahrer gerne auf eine breite Bereifung. Allerdings ist diese Überzeugung mittlerweile deutlich veraltet. Ob ein breiter Reifen wirklich für einen guten Grip sorgt, hängt hauptsächlich von der Witterung und dem Untergrund ab.
Grundlegend kann man sagen, dass ein breiter Reifen eine höhere Auflagefläche bietet. Dies kommt dem Fahrer vor allem auf ebenen und trockenen Untergründen zugute. Ist die Fahrbahn trocken, so gestalten sich die Bodenhaftung und somit auch der Bremsweg mit einem breiten Reifen tatsächlich besser. Bei einem nassen Untergrund oder Glätte ist dies jedoch nicht der Fall. Hier sorgen schmalere Reifen für einen besseren Halt und einen kürzeren Bremsweg. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich das Gewicht auf eine kleinere Fläche konzentriert. Somit kann man weniger rutschen und besser bremsen.

Das richtige Benzin

Ebenfalls kursiert der Mythos, dass es gutes und schlechtes Benzin geben würde. Gutes Benzin ist hochwertige Markenware und das schlechte Benzin gibt es bei der Discounttankstelle. Jedoch bewahrheitet sich auch dieser Mythos nicht. In Deutschland unterliegt das Benzin einer einheitlichen Grundnorm. Somit muss der Sprit in den Grundbestandteilen überall gleich sein. Es ist demnach egal, an welcher Tankstelle man tankt.
Manch Anbieter mischen dem Sprit jedoch Zusätze bei, welche die Reichweite erhöhen sollen. Ob dies wirklich der Fall ist, kann nicht pauschal beurteilt werden. Grundsätzlich kann man sagen, dass jedes Benzin an einer deutschen Tankstelle auf einem ähnlichen Standard ist. Wer jedoch sehr viel unterwegs ist und eine hohe Leistung von seinem Motor erwartet, der sollte durchaus auf Sprit mit Zusätzen vertrauen. Hier wird der gesamte Motor besser geschmiert, wodurch dieser auch bei einer hohen Beanspruchung geschont werden kann.

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