Alle Basics, Triumph und Geschichte - AMG – Autocrunch

Alle Basics, Triumph und Geschichte – AMG

Alle Autokenner reden immer wieder über dieses AMG. Doch was bedeutet das eigentlich?

Es ist eine Tochtergesellschaft von der Daimler AG. Der Name steht für Aufrecht (einer der Gründer) Melcher (der andere Gründer) und Großaspach (der ursprüngliche Firmensitz). Diese Firmen stellen heutzutage meist sehr leistungsstarke Fahrzeuge her.
Oftmals gibt es von den normalen Mercedes-Fahrzeugen eine AMG-Line. Diese hat allerdings nichts mit Leistung zu tun, sondern vielmehr mit dem Aussehen. Dabei werden kleine optische Details wie zum Beispiel das tiefer legen des Fahrzeuges oder ein spezieller Lederbezug im Interieur berücksichtigt.
Dann gibt es die richtigen AMG-Versionen der Fahrzeuge, also zum Beispiel den Mercedes C63 AMG. Dabei gibt es bei der A-/B-Klasse die 45er-Version und ab der C-Klasse noch zusätzlich die 63er-Version. Diese Zahlen stehen nur für den Hubraum und somit für die daraus entstehende Leistung.
Als Letztes gibt es dann die AMG Modelle. Es sind Supersportwagen mit extravaganten Designs, sozusagen die Flaggschiffe. Sie haben bis zu 639 PS und sind fast schon für die Rennstrecke gebaut. Außerdem wird bald ein limitiertes Modell veröffentlicht, welches Project One heißt, und bis zu 1000 PS haben soll. Berühmte Rennfahrer wie Nico Rosberg haben sich schon für etwa 2 Millionen Euro ihre spezielle Konfiguration bestellt.

Wer an diese 3 Buchstaben denkt, sollte direkt Motorsport im Sinn haben. So war beziehungsweise ist Mercedes in der DTM (Deutsch Tourenwagen Meisterschaft), der Formel 1 und vielen weiteren berühmten und beliebten Motorsportserien mit ihrer Tochtergesellschaft tätig. Dabei fallen vor allem in der Formel 1 die starke Leistung der Motoren, die deutliche Überlegenheit und die vielen Meistertitel auf.
Ursprünglich startete AMG mit Motorsport in den 70er Jahren. Besonders berühmt war der Mercedes-Benz 300 SEL 6.3. Eigentlich war dieses Auto nicht für den Rennsport gebaut, aufgrund schlechtem Kurvenverhalten und langsamen Bremsen. Jedoch glich der Motor alles aus. So gewann es beim ersten Test im 6-Stunden Rennen in Macao direkt den 1. Platz. Mercedes verfolgte den Traum bei der Tourenwagen-EM 1970 teilzunehmen. Leider wurde diese abgeblasen. Alle motorsportlichen Aktivitäten von Mercedes wurden daraufhin lahmgelegt.

Allerdings erkannte die damals noch unabhängige Firma AMG das wahre Potenzial des Mercedes-Benz-Unternehmens im Motorsport und baute auf Basis eines W 109 und einigen Mercedes-Teilen die sogenannte „Rote Sau“. In ihrem Auto steckte so viel Können, dass sie beim 24-Stunden-Rennen in Spa Francochamps einen historischen Klassensieg einfuhren.
Seit 1999 gehört Mercedes-Benz 51% des Unternehmens. Die enge Zusammenarbeit und gute Umsetzung verhießen den beiden Firmen sehr viel Erfolg und Ruhm. Mercedes-AMG brachte einen neuen sportlich Schwung in das bislang noch sehr luxuriöse Unternehmen Mercedes-Benz.

 

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