Tesla erhält Ladengeschäfte und erhöht die Preise – Autocrunch

Tesla erhält Ladengeschäfte und erhöht die Preise

Bereits vor einigen Wochen wurde bekannt, dass sich Tesla allein auf den Online-Verkauf seiner Fahrzeuge konzentrieren möchte. Jüngst sollten aus diesem Grund alle Tesla-Läden geschlossen werden, um Platz für weitere Einsparungen zu schaffen. Nun sieht Elon Musk von diesem Vorhaben ab und erhöht stattdessen die Preise seiner Elektroautos.

Die Hälfte aller Läden wird geschlossen

Bereits seit Jahren versucht der US-amerikanische Autobauer, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Um der Vorreiter auf dem künftigen Massenmarkt der elektrischen Mobilität zu bleiben, mussten die Produktionskosten weiter gesenkt werden. Als wichtiges Feld machten die Verantwortlichen dabei die angemieteten Ladeflächen aus, die in vielen Ländern der Welt seit Jahren bereitstehen.

Künftig sollen sich die Kunden allein auf Bestellungen am Telefon und im Internet konzentrieren. Die Hälfte der Shops, die erhalten bleiben soll, wird sich aus diesem Grund auf die Beratung spezialisieren. Gebrauchtfahrzeuge von Tesla können derweil weiterhin bei bekannten Autobörsen gefunden werden. Um diese mithilfe einer einzigen Suchanfrage zu durchforsten, lässt sich die Hilfe einer Metasuchmaschine nutzen, die unter www.autouncle.de/de/gebrauchtwagen zu finden ist.

Kein Point of Sale

Im Gegensatz zu allen anderen Fahrzeughändlern wird es bei Tesla künftig nicht möglich sein, bei einem Besuch ein Auto zu erwerben. Interessierte Kunden können jedoch eine Testfahrt mit den verfügbaren Modellen unternehmen und sich über die Konditionen des Kaufs in Kenntnis setzen. Dieser wird jedoch ausschließlich im Internet und telefonisch angeboten. Sollte schon bald die Hälfte aller Shops schließen so soll der Umsatz des Herstellers nicht darunter leiden.

Preiserhöhungen folgen

Da entgegen der ursprünglichen Pläne nun doch immerhin die Hälfte der Shops erhalten bleiben soll, muss sich auch die Preispolitik diesem Umstand anpassen. Geplant ist demnach eine Erhöhung der Preise um drei Prozent, welche dazu dienen soll, die zusätzlichen Kosten zu decken. Ob es Tesla trotz der neuen Preise gelingen kann, sich selbst als Marktführer zu behaupten und die langsam in Fahrt kommende Konkurrenz in Schach zu halten, ist bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gewiss.

Nach wie vor ruhen die großen Hoffnungen des Konzerns auf dem Tesla Model 3. Dieses soll vor Steuern und Elektroauto-Vergünstigungen 35.000 Dollar kosten. Bis dato ist es keinem Hersteller gelungen, den Massenmarkt in dieser Kategorie anzusprechen. Gelänge es Tesla tatsächlich, die Herstellung des Model 3 in Fahrt kommen zu lassen, so könnte dies den Aufstieg der Marke in der Welt weiter beflügeln und nicht zuletzt den Aktienkurs beleben.

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