Alexander Dobrindt: Keine Kaufprämie für Elektroautos

BMW i3

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt bleibt bei seiner bisherigen Linie und erklärt Vorschlägen für eine Kaufprämie bei Elektroautos eine Absage. Die Grünen hatten kürzlich eine Prämie in Höhe von 5.000 Euro für den Kauf von E-Autos gefordert. In der Welt am Sonntag sagte der Minister: „Ich sehe keinen besonderen Anreiz darin, Autos, die 40.000 Euro und mehr kosten, mit einer staatlichen Prämie im Preis um 5000 Euro zu senken.“

Statt einer Kaufprämie stehen für den Minister andere Themen auf der Agenda. „Wir setzen auf andere Privilegien, etwa die Kfz-Steuerfreiheit, Sonderparkplätze oder Vorteile bei der Dienstwagenbesteuerung“, so Dobrindt. Außerdem spricht er sich für eine Erweiterung der Behörden-Fuhrparks mit Elektro- und Hybridautos aus. „Damit können wir sicherstellen, dass es auch bald einen notwendigen Gebrauchtwagenmarkt gibt“, sagte der CSU-Politiker. Einmal mehr wiederholte er sein Ziel „so schnell wie möglich auf allen Autobahnen an den Raststätten Elektroladesäulen installieren“ zu wollen.

Diese Maßnahmen alleine werden aber möglicherweise nicht ausreichen. Kaufprämien werden bereits in anderen Ländern sehr erfolgreich eingesetzt und haben sich zum Beispiel in Norwegen bewährt. Die Einschätzungen der Bundesregierung gehen deshalb, nach Meinung von Branchenkennern, an der Wirklichkeit vorbei.

Quelle: ecomento.tv | Foto: BMW

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Über Nicolas Sender (167 Artikel)
Nicolas ist seit drei Jahren als Blogger im Web aktiv. Mit krimizeitschrift.de hat er eine beliebte Anlaufstelle für Krimifans im Internet geschaffen. Hier veröffentlicht er aktuelle News zu Elektro- und Hybridautos.

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