Kosten für Elektroauto-Batterien sollen sich halbieren

Tesla Roadster

Batterien für Elektroautos werden im Jahr 2020 nur noch die Hälfte vom heutigen Preis kosten. Die Energiedichte soll sich gleichzeitig verdoppeln. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Prognose von Bosch.

Derzeit sind die Batterien für Elektroautos der größte Kostenfaktor und treiben die Preise für Autos mit umweltfreundlichem Stromantrieb in die Höhe. Ziel von Bosch ist es bis 2020 Lithium-Ionen Akkus herzustellen, die eine Lebensdauer von 15 Jahren (150.000 Kilometer) haben. Auch die Leitungsfähigkeit möchte der Hersteller bis zu diesem Zeitpunkt gerne verdoppeln.

„Eine gleichermaßen günstige, leistungsfähige und zuverlässige Hochvoltbatterie fürs Auto zu entwickeln – das ist die sprichwörtliche rocket science“, so Dr. Joachim Fetzer, Mitglied des Bereichsvorstands Gasoline Systems mit der Zuständigkeit Elektromobilität bei der Robert Bosch GmbH.

Die Leistungsfähigkeit von den in Elektroautos verwendeten Batterien lässt sich auf unterschiedliche Art und Weise verbessern. Ein gutes Beispiel ist ein aktuelles Upgrade für den Tesla Roadster. Durch Verbesserungen an den Batterieeinheiten von Panasonic konnte die Leistung des Autos verbessert werden.

Eine Verbesserung der Batterieleistung würde die Elektroautos auf dem Markt attraktiver machen, denn die Reichweite könnte damit deutlich erhöht werden. Diese ist im Moment noch eine Bremse, die eine flächendeckende Ausbreitung der Elektromobilität verhindert.

Quelle: mein-elektroauto.com | Foto: Tesla

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Über Nicolas Sender (167 Artikel)
<p>Nicolas ist seit drei Jahren als Blogger im Web aktiv. Mit krimizeitschrift.de hat er eine beliebte Anlaufstelle für Krimifans im Internet geschaffen. Hier veröffentlicht er aktuelle News zu Elektro- und Hybridautos.</p>

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