Ist die Aluminium-Batterie der Durchbruch für Elektroautos?

Renault Zoe

Eine neue Aluminium-Batterie, die von Wissenschaftlern an der Stanford University entwickelt wurde könnte den Durchbruch für die Elektromobilität bedeuten. Bisher sind E-Autos im Vergleich mit herkömmlichen Verbrennern wegen der hohen Batteriekosten und schlechten Leistungen dieser noch nicht ebenso attraktiv. Das könnte sich schon bald ändern…

Die neue Batterie verfügt über eine Anode aus Aluminium und eine Kathode aus Grafit. Diese Kombination macht sie deutlich langlebiger, als die momentan genutzten Lithium-Ionen-Akkus. Bei diesen lässt die Leistung schon etwa nach 1000 Ladezyklen nach. In der Zeitschrift „Nature“ versprechen die Forscher: Die neue Aluminium-Batterie übersteht mehr als 7500 Ladezyklen ohne qualitative Verluste.

Weitere Vorteile sind nach Angaben der Wissenschaftler außerdem ein günstigerer Preis, ein geringes Gewicht und zudem besteht keine Brandgefahr. „Unsere neuen Akkus geraten nicht in Brand, selbst wenn man sie durchbohrt“, verspricht Hongjie Dai, Chemieprofessor an der Stanford University. Auch die Ladezeit ist mit knapp einer Minute sehr kurz.

Zur jetzigen Zeit ist das Konzept leider noch nicht marktreif. Aber auch wenn Spannung und Energiedichte noch nicht ausreichen, ist sich Hongjie Dai sicher: „Unser Akku hat alles, was man sich für eine Batterie erträumen kann: Günstige Elektroden, hohe Sicherheit, schnelles Laden, Flexibilität und Langlebigkeit. Ich denke, es ist eine neue Art von Batterie in ihren frühen Tagen. Ganz schön aufregend!“

Quelle: ecomento.tv | Foto: Renault

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Über Nicolas Sender (167 Artikel)
Nicolas ist seit drei Jahren als Blogger im Web aktiv. Mit krimizeitschrift.de hat er eine beliebte Anlaufstelle für Krimifans im Internet geschaffen. Hier veröffentlicht er aktuelle News zu Elektro- und Hybridautos.

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