Elektroauto Batterien günstiger als erwartet

Ford Focus

2013 schätzte die Internationale Energieagentur, dass die Preise für Elektroauto-Batterien bis 2020 nicht unter 300 Dollar fallen würden. Doch nur zwei Jahre später scheint dieses Ziel bereits erreicht. Deutlich früher als erwartet. Eine aktuelle Studie schätzt, dass Tesla und Nissan bereits Preise unter dieser Marke erzielen. Derzeit sollen die Preise jährlich um etwa 8 Prozent fallen. Die genauen Herstellungskosten veröffentlichen die Unternehmen jedoch nicht, weshalb diese Angaben nicht gesichert sind.

Damit Elektroautos bei den Verbrauchern mit herkömmlichen Benzinern konkurrieren können müssten die Batteriepreise unter 175 Dollar pro Kilowattstunde fallen. Ab 150 Dollar pro Kilowattstunde könnten Elektroautos von vielen Käufern wegen der preislichen Situation sogar vorgezogen werden.

Vorreiter in dieser Entwicklung scheint momentan Tesla sein. Das amerikanische Unternehmen arbeitet mit Panasonic zusammen. Beide Konzerne bauen derzeit die Gigafactory in Nevada. Dort will Elon Musk künftig Batterien für Elektroautos zu günstigen Preisen produzieren. Nach seinen Angaben soll es in der Gigafactory möglich sein Batterien zu produzieren, die sich in einem Preisrahmen von 100-150 Dollar pro Kilowattstunde bewegen. Das würde einen Meilenstein in der jungen Geschichte der Elektromobilität bedeuten.

Quelle: ecomento.tv | Foto: Ford

Elektroauto Batterien günstiger als erwartet
4 (80%) 12 Artikel bewerten



Über Nicolas Sender (167 Artikel)
Nicolas ist seit drei Jahren als Blogger im Web aktiv. Mit krimizeitschrift.de hat er eine beliebte Anlaufstelle für Krimifans im Internet geschaffen. Hier veröffentlicht er aktuelle News zu Elektro- und Hybridautos.

Kommentar hinterlassen