Bundesregierung plant Bevorzugung von Elektroautos im Straßenverkehr

Fahrer von Elektroautos sollen in Zukunft an Staus vorbeifahren dürfen. Städte, Kommunen und Umweltverbände kritisieren diese Vorschläge der Bundesregierung vehement.

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Hierzulande fahren von gut 44 Millionen angemeldeten Autos gerade einmal 12.000 Fahrzeuge mit einem Elektroantrieb und 85.000 Stück mit einem Hybridantrieb. Die Kosten für Elektroautos sind noch immer immens hoch. An eine Abwrackprämie ist demnach noch immer nicht zu denken, um diesen alternativen Antrieb zu fördern. Die Bundesregierung plant eine andere Methode zur Förderung und plant kostenlose Parkplätze für Elektroautos. Des Weiteren soll Fahrer von Elektroautos als Staus über die Busspuren vorbeifahren dürfen. Ehe dieses Vorhaben allerdings in die Tat umgesetzt werden kann, müssen die Kommunen zustimmen, was als unwahrscheinlich gilt. Dies wird vor allem mit der Auslastung der Busspuren in Großstädten Deutschlands begründet.

Tonnenschwere Hybridautos lassen dieses System nicht zu

Während einige ökologische Argumente für Elektroautos sprechen, fallen jedoch in erster Linie die stark motorisierten alternativ betriebenen und oftmals sehr schweren Elektroautos der verschiedenen Luxusmarken aus dem Raster heraus, mit dem die Regierung in diesem Gesetzesentwurf rechnet. So stellt man sich zum Beispiel den Mercedes-Benz SLS AMG Electric Drive als Elektroauto vor, mit dem Fahrer auf der Busspur fahren dürfen. Der Entwurf sollte demnach vielmehr auf kleine Elektroautos beschränkt sein, die ökologisch auch wirklich viel Sinn machen.

Foto: BMW

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